Ostern ist vorbei,
die Bücherei seit Wochen geschlossen
Text: Iris Harms-Sütterlin
online gestellt am 25.04.2020
unser Jubiläum - 20 Jahre Arche-Bücherei ist leider sang- und klanglos vorübergegangen,
der traditionelle Flohmarkt am Ostersamstag, der immer ordentlich Geld in unsere Kasse gespült hat - fiel natürlich auch aus.
Traurig ist das schon alles - keine Gäste, keine Leser, kein buntes Treiben am Strand. Und wer weiss, wie lange das noch so sein wird/muß!

Um ein bisschen "Lese"Appetit zu machen, stelle ich trotz allem ein paar Bücher vor.
Hoffentlich bis bald - gesund - in der Arche-Bücherei

Opfer 2117: Jussi Adler Olsen
Ein neuer Fall für Carl Morck, Sonderdezernat Q.

An Zyperns Küste wird eine tote Frau angespült, sie ist, wie auf der "Tafel der Schande" in Barcelona angegeben, Opfer 2117. Allerdings ist diese Frau nicht ertrunken, sie wurde ermordet.
Der 8. Fall von Carl Mork ist zwar durch das Flüchtlingsthema brandaktuell, der Anfang kommt mir allerdings konstruiert und holprig vor - für Fans von Adler Olsen natürlich trotzdem ein lesenswertes Buch.

Blackbird: Matthias Brandt
Nach Raumpatrouille nun ein weiteres Buch von Matthias Brandt

Blackbird ist eine Reise in die 70ger, bei der man - wenn man in dieser Zeit jung war - lachen und weinen und sich selbst wieder erkennen kann. Eine absolut lesenswerter Entwicklungsroman.

Eine Familie in Deutschland: Peter Prange

Eine Familie in Deutschland - Zeit zu hoffen, Zeit zu leben.
Familie Ising steht im Mittelpunkt dieser Geschichte, sie lebt im Wolfsburger Land, mitten in Deutschland und doch ruhig und abgeschieden.
Durch Hitlers Befehl, eine riesige Automobilfabrik zu bauen, ändert sich das ganze Leben der Familie - die Familienmitglieder sind so verschieden, wie Menschen nur sein können Eine Familie in Deutschland - Zeit zu hoffen, Zeit zu leben.
Und da ist auch schon die Fortsetzung: wieder ein dicker Wälzer, aber keine Minute langweilig.
Wir erfahren, wie es mit der Familie Ising weiter geht.
Der älteste Sohn, ein Autonarr, will nur den von Hitler gewünschten Volkswagen entwickeln, der zweite Sohn will bei den Nazis Karriere machen, eine Tochter liebt eine Frau, die andere hat einen Juden geheiratet. Der Krieg bricht aus und jede/r kämpft ums Überleben.

Draussen: Volker Klüpfel, Michael Kobr

Zuerst: ich mach die Geschichten um den Allgäuer Kommissar Kluftinger sehr gern - jetzt begeben sich die beiden Autoren auf ein neues Terrain:
Cayenne, ein junges Mädchen und ihr Bruder leben mit einem Stephan, einem Mann, der sie ausbildet (warum?) und auf einen wie auch immer gearteten Ernstfall vorbereitet, im Wald, fernab der Zivilisation.

Ich fand die Geschichte völlig daneben, konstruiert und für mich nicht lesbar - dann lieber wieder Kluftinger!

Die Kakerlake: Ian McEwan

Diesen Autor schätze ich sehr, aber dieses schmale Werk hat mich dann doch nicht begeistert, obwohl der Anfang recht lustig war:
Kakerlake verwandelt sich in den britischen Premierminister - und merkt dann, dass die meisten Abgeordneten auch mal Kakerlaken waren.
Satire über den Brexit - Wahnsinn, kafkaesk, am Telefon fragt er den amerikanischen Präsidenten am Ende des Gesprächs: "hatten Sie auch einmal 6 Beine?"
Was der Autor dem Leser vermitteln will und welche Meinung er zum Brexit vertritt, ist mir klar - aber für eine Satire ist mir das zu wenig - da sind seine anderen Bücher vorzuziehen.
Vorlesewettbewerb der Inselschule
eine Nachlese
Text: Frau Lisa Hobein
online gestellt am 06.05.2020
Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb traten wieder die besten Leserinnen und Leser des 6. Jahrgangs gegeneinander an.
Am Nachmittag des 10.12.2019 lieferten sich die Schüler*innen einen starken Lese-Wettkampf in der Arche-Bibliothek in der Kulturinsel. Vor einer kritischen Jury, bestehend aus Eltern, Klassensprechern, Deutsch-Lehrkräften und der Bibliotheksleiterin Iris Harms-Sütterlin, musste zunächst drei Minuten lang ein vorbereiteter Text gelesen werden.
Daran anschließend gab Frau Hobein ein unbekanntes Buch vor, aus dem die Klassenbesten nacheinander jeweils etwa 2 Minuten vorlasen.
Am Ende gewann Ole Bertram aus der Klasse 6.2 und qualifizierte sich damit für die Teilnahme am Kreisentscheid in Leer.



Herzlichen Glückwunsch!

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an Frau Harms-Sütterlin, die für diesen Anlass wieder die Arche-Bibliothek und sich als Jurymitglied zur Verfügung stellte.
Auch danken wir dem Förderverein der Inselschule, der alle Klassensieger*innen bei der Weihnachtsfeier mit einem Buchpreis belohnte.
Mit Liebe und Leidenschaft
Lesung in der Arche Bücherei als Drei-Gang-Menue
Text: Sabine Homering   Fotos: Iris Harms-Sütterlin
online gestellt am 21.11.2019
   Unterhaltsame Stunden hatten gut zwei dutzend interessierte Zuhörer in der Arche Bücherei. Wie schon in den vergangenen zwei Jahren wurde zu einer Lesung im Rahmen des kulinarischen Herbstes eingeladen, bei der auch »Natt un Drög« nicht fehlten.



   Carsten Wittwer, der erneut als Vorleser gewonnen werden konnte, gab vor jedem »Gang« einen kurzen Einblick in das jeweilige Werk.



   Als »Vorspeise« wurde »Maria, im schmeckt´s nicht!« von Jan Weiler serviert. Ein wunderbar witziges, warmherziges Buch, aus dem die lustigen und deftigen Passagen stammten, die die Zuhörer zum Schmunzeln brachten.
   »Der Koch« von Martin Suter kam als »Hauptgang« auf den Tisch. Der Roman, eine Mischung aus globalisierungkritischen Drama und Kochbuch, verführte mit einer gelungenen Mélange aus »Love Food« fürs diskrete Têtê-á-Têtê, Liebesgedichte, Exotik und Sinnlichkeit.
   Das »Dessert« wurde von Carsten Wittwer und der Arche-Mitarbeiterin Iris Harms-Sütterlin gemeinsam aufgetischt.
Bei dem »Hohes Lied der Liebe« von Salomon handelt es sich um eine Sammlung von zärtlichen, teilweise explizit erotischen Liebesliedern, in denen das Suchen und Finden, das Sehnen und gegenseitige Lobpreisen zweier Liebender geschildert wird.
   Rundherum ein gelungener Abend, der mit einer lebhaften Unterhaltung unter den Gästen zu einem schönen Ausklang fand.
Jahreshauptversammlung
Büchereiarbeit 2019
Text: Frau Anke Wolf   Fotos: Frau Würfel-Rogge
online gestellt am 18.05.2019

   Am 09.03. fand in Hannover im Stephansstift die Jahreshauptversammlung Büchereiarbeit unter dem Motto „Lust und Frust des Ehrenamtes“ statt, die sehr gut besucht war.



   Für die Arche-Bücherei nahm Frau Anke Wolf an dieser Veranstaltung teil.
   Nach einer Andacht von Paster Hartmut Giesecke von Bergh, folgte eine Einleitung von Susanne Briese (Landespastorin Nds für Ehrenamtliche und Büchereien) zu einem Text aus der Zeit 8/18 – kurz - „ich bin anders, aber ich komme nicht dazu“ – das kennen wahrscheinlich viele.



   Es ging um Freiräume, die sich gerade die Ehrenamtlichen schaffen sollten, z.B. bei einer neuen Tätigkeit die man beginnt, sollte man zwei alte auslaufen lassen, damit man sich nicht überfrachtet.
   Auch über besonders schöne Erfahrungen im Ehrenamt wurde gesprochen.
   Für Frau Wolf sind das die besonderen Gespräche mit LeserInnen, besonders im Winter, wenn dafür mehr Zeit ist. Auch über die Wertschätzung, die der Büchereiarbeit entgegen gebracht wird, freuen wir uns sehr.
   Die Veranstaltung endete mit einer sehr unterhaltsamen Darbietung von Usch Hollmann und Heiner Eckels zu „Casanovas letzte Liebe“. Es war ein sehr interessantes, bereicherndes Zusammentreffen, das hervorragend von Frau Briese geleitet und moderiert wurde.
Gesprächsabend mit Gästen
Thema: Lieblingsbücher

online gestellt am 30.04.2019
   Am 23.04.2019, um 20:00 Uhr, fand in der ev. luth. Kirche, in der Goethestraße, in Kooperation mit der Arche-Bücherei ein Gesprächsabend mit Gästen zum Thema Lieblingsbücher statt.



   Frau Maria Kouki, Frau Lisa Theilen und Frau Iris Harms-Sütterlin stellten ihre momentanen Lieblingsbücher vor.
   Pastor Ralf Tyra aus Hannover übernahm die Moderation, so konnten die Zuhörenden auch etwas über die Vortragenden erfahren.

   Als besondere Gäste waren Frau Unetta Steemann - auch als Krimiautorin Ocke Aukes bekannt - und Frau Hatice Günnay dabei.
Frau Steemann hat im Buch "Frau Hatice" die Geschichte der starken kleinen Frau Günnay aufgeschrieben, die es geschafft hat, als junge Frau aus der Provinz Sinop (Türkei) nach Borkum zu kommen und sich hier trotz vieler Schwierigkeiten zu behaupten.










   Frau Kouki machte uns mit "Königin der Wüste" (Janet Wallach) bekannt, einem biographischen Roman, der die Lebensgeschichte der Gertrude Bell (geb. 1868) erzählt, die als junge Frau in Oxford studierte - ganz ungewöhnlich damals - und die sich später im Mittleren Osten aufhält, viel reist, sie lernt u.a. T. E. Lawrence kennen (Lawrence von Arabien).
Ein aussergewöhnliche Biographie, die ebenfalls Lust darauf machte, mehr zu erfahren.








   Frau Theilen stellte ein entzückendes Kinderbuch vor: "Weisst du eigentlich, wie lieb ich dich hab" von Sam McBratney, das Gross und Klein begeistert - und das schon seit Jahren.










   Frau Harms-Sütterlin hatte sich "Alle Toten fliegen hoch - Amerika", von Joachim Meyerhoff ausgesucht, der selbstironisch, authentisch und erfrischend über sein Austauschjahr in Amerika und seine Familie und Gastfamilie erzählt.


















   Es war ein gelungener, kurzweiliger Abend, der vermittelt hat, wieviel Vergnügen das Lesen den Personen, die vorgetragen haben, bereitet.
Leipziger Buchmesse 2019
Text und Fotos: Hanne Schiffner
Online gestellt am 18.04.2019
   Hanne Schiffner vom Team der Arche-Bücherei hat die Buchmesse in Leipzig besucht und berichtet hier darüber:

Dieses Jahr hat uns Leipzig mit Sonnenschein empfangen.





   Mittwoch ist Anreisetag und Donnerstag haben wir uns dann sehr früh in die Straßenbahn gequetscht, man wundert sich, wieviel Leute da reingehen und sind zur Buchmesse gefahren.
   Auch da haben moderne Zeiten Einzug gehalten und man steht zur Taschenkontrolle an.
   Unser erster Weg geht immer zum "blauen Sofa" das in der großen Glashalle steht und ein Gemeinschaftsprojekt von ZDF; Arte und 3Sat ist. Halbstündlich kommen neue Gäste und werden zu ihren neuen Büchern befragt.



   Pavel Kohout " Aus den Tagebüchern eines Europäers" und sein junger Kollege Jaroslav Rudiš " Winterbergs letzte Reise " haben als Vertreter des Gastlandes Tschechien über ihre neuen Bücher erzählt.
Sehr eindrucksvoll!
   Und als der 91 jährige Kohout dem ziemlich viel jüngeren Rudis das Du auf offener Bühne anbot, war das nicht nur für Rudis ein bewegender Moment.
   Ein Muss ist immer das Wiener Cafe in Halle 4.
Zur leckeren Wiener Melange gibt es Buchvorstellungen und Gespräche. Diesmal war unter anderem die wunderbare Erika Pluhar zu Gast, die aus ihrem Buch "Anna" vorgelesen hat.



   Und weil man so gut saß, habe ich mir noch die Eva Rossmann angehört, die den 19! Krimi einer Reihe um die Ermittlerin Mira Valensky vorgestellt hat. Es geht um Internetktiminalität.

   Und so wandert man von Halle zu Halle bleibt hier mal hängen und setzt sich dort auf einen der raren freien Plätze und hört und sieht.

   Abends hat man die Qual der Wahl. "Leipzig liest " ist eines der größten Lesefestivals überhaupt.
   3600 Lesungen an 550 Plätzen in und um Leipzig. Man bekommt das Programm schon zwei Wochen vorher geschickt, bzw kann eine App aufs Handy laden und man kann schon eine Vorauswahl treffen.
Wir haben uns am ersten Abend für eine Lesung im Museum der bildenden Künste entschieden.
   Kia Vahland hat aus ihrem neuen Buch "Leonardo da Vinci und die Frauen - eine Künstlerbiografie" gelesen. Es ist sehr erhellend, wenn einem jemand ein Bild erklärt.
Warum hat die Frau ein Wiesel im Arm und was bedeutet der Myrrhestrauch im Hintergrund?



   Freitag waren wir im ARD Medienforum auf der Messe und haben u.a. Dennis Scheck, den Literaturkritiker, gehört.
Herr Scheck ist immer unterhaltsam, weil er schlechte Bücher in die Ecke wirft und mit Ferve auf die guten hinweist.
Eines der guten Bücher ist von Daniel Mendesohn "Eine Odysee-Mein Vater, ein Epos und ich" es gab dazu abends eine Lesung in der Bibliotheca Albertina .
Ein wunderschönes Gebäude und eine tolle Lesung.
Margarete von Schwarzkopf hat moderiert und Steffen Schröder, bekannt aus Soko Leipzig, hat die deutsche Lesung gehalten.
Ich hatte mir das Buch morgens schon gekauft und auf der langen Rückfahrt schon angefangen zu lesen.
Eine wunderbare Geschichte.

   Samstag ist immer dem Stadtspaziergang durch Leipzig vorbehalten.
An diesem Samstag sind wir zufällig ins Bachmuseum ( sehr empfehlenswert ) geraten, da gab es eine Modenschau des 4.Semesters für Makromedien. Die jungen Frauen hatten aus Packpapier die tollsten Kostüme kreiert.



   Und abends haben wir noch Ingo Schulze gehört. Naja gehört eher nicht, weil leider die Lautsprecheranlage für den großen Raum zu klein war.
   Als Fazit kann man sagen, Gott sei Dank ist nach der Buchmesse vor der Buchmesse und wir haben für nächstes Jahr schon wieder gebucht.

   Wir werden sicher einige der Bücher anschaffen und freuen uns auf Ihren Besuch in der Arche-Bücherei!
Erster Bücher-Flohmarkt in 2019
Nachricht online gestellt am 30.04.2019
   Am Ostersamstag, dem 20.04.2019, veranstaltete die Arche-Bücherei in den Räumen der Bücherei und im Lesesaal der Kulturinsel ihren ersten Bücher-Flohmarkt in diesem Jahr!
   Zahlreiche Besucher und reges Interesse machten diesen Flohmarkt erneut zu einem Erfolg für die Arche-Bücherei.
Das Jahr 2017 in der Arche Bücherei
ein Rückblick von Iris Harms-Sütterlin
online gestellt am 12.01.2018

Die Mitarbeiterinnen blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2017 mit vielen alten und auch neuen Lesern zurück.
Durch Spenden und durch Einnahmen aus dem Verkauf von Büchern auf den von uns durchgeführten Flohmärkten, waren wir in der Lage zahlreiche Bücher für unsere Leser und Leserinnen anschaffen.
Wir konnten im vergangenen Jahr unseren Büchereiumschlag gegenüber 2016 erheblich steigern - besonders bei Romanen, Sachbüchern, Bilderbüchern und Büchern für die jüngeren Kinder.
Jugendliche fehlen uns leider als Leser, obwohl wir auch da natürlich über viele interessante und spannende Bücher haben.
Neu in diesem Jahr haben wir eine Auswahl an DVDs - die auch gerne angenommen werden.

Ganz besonders erfreulich ist es, dass wir zwei weitere Mitarbeiterinnen für die Bücherei gewinnen und unser Team so verstärken konnten.

Unser traditioneller Bücherflohmarkt am 15.03.17 war ein schöner Erfolg. Wir haben viele der von uns aussortierten und einiges von den uns gespendeten Büchern verkaufen und so viele Leser und Leserinnen glücklich machen können.

Im Juli fand in Hannover eine Büchereifortbildung zum Thema "Mitarbeitergewinnung" statt - ein interessantes Seminar, das von Frauen aus unterschiedlichen Büchereien aus Niederachsen besucht wurde und auch Gelegenheit zum Austausch bot.

Vom 04.11.17 bis 14.11.17 fand in Oldenburg, im Kulturzentrum PFL, die Kinderbuchmesse [KIBUM] statt.
Das Motto war in diesem Jahr "KIBUM" trifft Polen und stand unter der Schirrmherrschaft von Janosch. Es gab wieder zahlreiche Lesungen, Veranstaltungen, Kinderkino und vieles mehr zu erleben. Interessant für uns waren die im Laufe des Jahres neu erschienenen Kinder- und Jugendbücher. Man konnte nach Herzenslust in den Büchern stöbern, wovon viele Kinder Gebrauch gemacht haben - sie saßen oder lagen mit Büchern auf Polstern oder Bänken. Immer wieder eine Freude zu sehen!

Im November beteiligten wir uns an "Mordshunger", dem kulinarischem Herbst hier auf der Insel.
Unser schön gedeckter Tisch in der Bücherei war ein Hingucker und die Lesung dazu - Pastor Carsten Wittwer las aus Roald Dahls "Lammkeule" - war ein voller Erfolg.

Am 12.12.17 fand in der Arche-Bücherei der Lesewettbewerb der Inselschule statt. Teilnehmer[innen] waren von links nach rechts:
Elena Haxhiu; Connor Saul; Hanni Dietrich; Skrallan Tellmann; Eske Bakker (Siegerin) und Lucas Marquard.

Die Teilnehmenden hatten sich Bücher ausgesucht, die sie kurz vorstellten und dann 3 Minuten einen vorher eingeübten Text lasen. Nach einer kurzen Pause stellte Frau Hobein ein Buch vor, danach lasen die Kinder aus diesem, für sie fremden, Buch 2 Minuten. Die Jury hatte dann die Aufgabe, den Sieger, bzw. die Siegerin, zu ermitteln. Nach kurzer Diskussion stand für die Juroren fest, dass Eske Bakker
von allen Beteiligten am besten gelesen hatte - sie erhielt einen Preis und wird die Inselschule in Leer vertreten.

Im Dezember dann der krönende Abschluss!
Bei einer Kaffeestunde in den Räumen der Borkumer Volksbank gab es für die Arche Bücherei eine Spende in Höhe von 500€ - die wir natürlich zügig in neue Bücher investiert haben.
Ein herzliches Danke dafür!


Hier eine kleine Auswahl der Bücher, die wir zuletzt anschaffen konnten: und noch einige mehr.
Zum Teil stehen diese Bücher schon für Sie bereit, zum Teil müssen sie noch eingebunden werden.
Neuigkeiten aus der Arche Bücherei
erzählt von Iris-Harms-Sütterlin
online gestellt am 22.01.2017
Wir möchten uns bei der Borkumer Volksbank sehr herzlich dafür bedanken, dass wir erneut mit einer größzügigen Spende bedacht worden sind, die es uns ermöglicht neue Bücher für die Arche-Bücherei anzuschaffen.

Über eine Bücherspende mit vielen Fußballbüchern, wie z. B. die wilden Fußballkerle von Joachim Masannek, Fußballgeschichten für Erstleser, TKK und Drei ??? Bücher freuen sich sicher besonders unsere Fußball- und Krimi - begeisterten Leser und Leserinnen.
Wir haben uns natürlich auch über die schönen und gut erhaltenen Bücher gefreut - vielen Dank dafür!

Bedanken möchten wir uns auch bei den Spendern für die zahlreichen Bücher, die uns auch schon in der Vergangenheit aus privaten Beständen überlassen worden sind und die so und das Angebot der Bücherei erweitern helfen.
Vielen Dank!


Nun möchte ich ihnen hier nachstehend noch zwei Bücher vorstellen, die mich in letzter Zeit beeindruckt haben:
Unsere wunderbaren Jahre von Peter Prange
und ein etwas älteres Buch
Raum - von Emma Donoghue


In "Raum" geht es wirklich um einen Raum. Ein Raum, 12 Quadratmeter groß, der ein Oberlicht und eine immer verschlossene Tür hat. Jack, der kleine Junge, der mit seiner Mutter in diesem Raum lebt, feiert seinen 5. Geburtstag. Er kennt nichts anderes als diesen Raum. Manchmal versteckt seine Mutter ihn in der Kommodenschublade, oder später, als er größer wird, im Schrank, denn dann kommt Old Nick, der Schuld daran ist, dass diese beiden in diesem Raum leben.

Wie die Autorin diesen Roman aus der Sicht des Kindes schreibt, hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Manchmal musste ich das Buch eine Weile aus der Hand legen, weil mir diese Geschichte ziemlich unter die Haut ging.
Absolut lesenswert !
Die Autorin, Jahrgang 1969, lebt mit Lebensgefährten und Kindern in Kanada.


Unsere wunderbaren Jahre ist der Roman der Bundesrepublik.

Prange erzählt die Lebensgeschichte einer ganzen Gruppe junger Leute aus Altena, die im Nachkriegsdeutschland unterschiedliche Wege einschlagen.
Was haben die Menschen aus dem Kopfgeld - 40 DM für jeden Bundesbürger im Juni 1948 gemacht? Wie erlebten die Menschen die Nachkriegszeit in der Provinz und in den Metropolen?
Familien- und Zeitgeschichte von 1948 bis 2001 - ein großer Deutschland-Roman.
Der Autor, Jahrgang 1955, wurde in Altena geboren, er lebt mit Frau und Tochter in Tübingen.


Neue Bücher in der Arche Bücherei
aufgelistet von Iris-Harms-Sütterlin
online gestellt am 27.11.2016
Winterzeit - Zeit zum Lesen!

Was gibt es in der dunklen Jahreszeit schöneres, als gemütlich auf dem Sofa zu sitzen und zu lesen. Wenn Ihnen das genauso gut gefällt wie mir, dann schauen Sie doch in der Arche-Bücherei vorbei!
Wir haben wieder viele spannende und interessante Bücher eingekauft, so viele, dass wir sie an dieser Stelle nicht alle besprechen können, sondern Ihnen hier einige Bücher auflisten:
Diese - und noch viele andere Bücher - stehen in der Arche-Bücherei zur Ausleihe bereit.
Das Bücherei-Team freut sich auf ihren Besuch!
Neuigkeiten aus der Arche Bücherei
berichtet von Iris-Harms-Sütterlin
online gestellt am 25.09.2016
Einer Leserin und Besucherin der Arche-Bücher fiel auf, dass von ihrer Lieblingsautorin, Lisa Jackson, kein Buch in der Bücherei zu finden war.
Spontan spendete sie 100 €, um hier Abhilfe zu schaffen.
Mittlerweile stehen drei Bücher dieser Autorin zur Verfügung, die nächsten kommen in Kürze zur Ausleihe:

Näheres zum Inhalt, durch Klick in den jeweiligen Buchtitel:




Vielen Dank für diese großzügige Spende!


Des Weiteren haben wir Bücher für Neubürger angeschafft.
Sie sind teilweise mit einer CD ausgestattet und können bereits ausgeliehen werden.
Diese Medien erklären die Gebräuche in unserem Land und helfen Sprachkenntnisse zu erwerben.

Wir wünschen uns ein reges Interesse auch an dieser Erweiterung unseres Angebots.
Neue Bücher in der Arche Bücherei
vorgestellt von Hannelore Schiffner
online gestellt am 18.08.2016
Kennen Sie das?
Man hat sich allerhand vorgenommen, doch leider kommt ein Buch dazwischen. Man taucht sozusagen zwischen den Buchdeckeln ab und kommt erst wieder zum Vorschein, wenn die letzte Seite gelesen ist. So ist es mir mit der »Geschichte der Baltimores« von Joel Dicker gegangen. Samstagabend angefangen- Sonntagnacht fertig. Die Geschichte dreier Cousins, die unterschiedlich aufwachsen, aber untrennbar verbunden sind.

»Unterleuten« von Julie Zeh erzählt die Geschichte eines fiktiven Dorfes in Brandenburg. Der Horror behaust die Idylle und es bekriegen sich Dorfbewohner, die noch alte Rechnungen aus DDR-Zeiten offen haben, ein verschwurbelter Professor em. aus Berlin mit junger Frau und Baby , ein IT-Mensch mit pferdeverrückter Frau und alle untereinander.
Ein herrlich böser, fulminanter Roman mit genauso großem Suchtfaktor wie oben.

Bill Bryson kennen die meisten. Zu ihm muss man nicht viel sagen. Sein Buch »It`s teatime, my dear« ist in bekannter Manier sehr kurzweilig, informativ, nett zu lesen und knüpft an sein erstes Buch »Reif für die Insel« an.

»Mein Großvater stand vorm Fenster und trank Tee Nr.12« von Naomi Schenck ist eine Reise in die Vergangenheit. Ihr verstorbener Großvater, ein bekannter Chemiker, hat ihr seine Geschichte anvertraut. Sie geht auf Spurensuche und nicht alles was sie findet, gefällt ihr.
Flüssig und gut geschrieben, auch wenn ich mich manchmal in der Großfamilie verirrt habe.

Was tun um einen Zoo attraktiv zu machen? Man nehme eine vom Aussterben bedrohte Tierart, bringe Männlein und Weiblein zusammen und hoffe auf Nachwuchs.
Leider will das mit den Nashorndamen Angela und Ursula und dem Bullen Albrecht nicht so recht gelingen. Markentingstrategien versus Natur. Ein Buch, das unseren Umgang mit Tieren witzig hinterfragt.
»Das letzte Nashorn« von Lodewijk van Oord.

Ein Buch, das man sicher nicht auf einen Sitz lesen kann, weil, ich zumindest, das nicht aushalte, ist »Am Himmel kein Licht« von Gulwali Passarlay. Der junge Paschtune beschreibt seine Flucht aus Afghanistan nachdem Vater und Großvater ermordet wurden. Die Mutter schickte ihn im Alter von 12 Jahren auf die Reise nach Europa, weil sie sein Leben retten wollte. Was er unterwegs erlebt hat ist in diesem Buch nachzulesen.
Schwere Kost.
Der junge Mann studiert inzwischen in England, was ich nach allem, was er erlebt hat, für grandios halte.


Zum Schluß noch ein paar Krimis:
»Am Anfang war der Frost« von Delphine Bertholon.
Ziemlich durchschaubare Geschichte. Mann verschwindet, Au Pair verschwindet, nach 30 Jahren geschehen seltsame Dinge und der Mann taucht wieder auf.
Man weiß eigentlich nach zehn Seiten schon was passiert ist.

Martin Walker hat jetzt seinen achten Fall mit Chef de Police Bruno veröffentlicht. Es heißt »Eskapaden« und ist auf die übliche Art und Weise gestrickt. Nett zwischendurch zu lesen, wenn man eine Pause von der schweren Kost braucht.

Zum Schluß Petra Hammesfahr »Fremdes Leben«.
Eine Frau wacht aus dem Koma auf und kennt niemanden mehr. Mehr kann ich dazu nicht sagen, ich habe es noch nicht gelesen, weil ich jetzt endlich das machen muß, was am Wochenende alles unerledigt blieb. Aber Hammesfahr ist immer gut.

Und last but not least »Das geheime Leben der Bäume« von Peter Wohlleben,
Wenn man das gelesen hat, ritzt man nie mehr ein Herz in eine Baumrinde oder tritt aus Wut dagegen.

Wir freuen uns auf ihren Besuch in der Bücherei.
Ihr Arche-Bücherei-Team
Bücher-Flohmarkt
der Borkum-Stiftung
Am 26. Juni 2016 hat die Borkum-Stiftung einen Bücher-Flohmarkt durchgeführt. Der Stand auf dem Bahnhof fand reges Interesse und die Borkum-Stiftung hat den Erlös der Arche-Bücherei für die Anschaffung von neuen Büchern zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank dafür!


Foto: K.-H.Richter
Besuch der Leipziger Buchmesse
ein Bericht von Iris Harms-Sütterlin
online gestellt am 28.03.2016
Auch in diesem Jahr war ich wieder in Leipzig, um die Buchmesse, "Leipzig liest", zu besuchen, die vom 17.-20. März 2016 stattfand.
Insgesamt haben sich in diesem Jahr ca. 260.000 Menschen auf den Weg gemacht, um Messe und Veranstaltungen in der Stadt zu besuchen.
Für mich ist es bereits das vierte Mal, denn Leipzig ist eine faszinierende Stadt und die Buchmesse eine höchst interessante Veranstaltung und ein Muss für Freunde des gedruckten Wortes!

Ein Motto auf der diesjährigen Messe: "Für das Wort und die Freiheit"!

Nicht nur auf der Messe selbst, sondern auch auf zahlreichen, außerhalb des Messegeländes stattfindenden Veranstaltungen, trafen sich Menschen, Autoren und Verleger aus allen Teilen der Welt und aus allen Kulturkreisen, um frei und ungehindert ihre Gedanken, ihre Ideen, ihre Meinungen und ihre Produkte auszutauschen, oder um ihre Geschichten zu erzählen.
In den Hallen und an den Ständen wurde, aus aktuellem Anlass, über Migration, Asyl, Integration, über Toleranz und Hilfsbereitschaft gesprochen und gelesen. Auf vielen Veranstaltungen und Lesungen in der Stadt, sei es u.a. im zeitgeschichtlichen Forum, in der Peterskirche, oder z.B. in der Ludwig-Bücherei im Hauptbahnhof, nahmen Autoren die Gelegenheit wahr, sich und ihre Bücher dem Publikum zu präsentieren.

Neben dem Literaturbetrieb auf der Messe und in der Stadt, durfte auch der Besuch des Leipziger Kabaretts Sanftwut nicht fehlen, welches mit gekonnten Text- und Liedbeiträgen Politik und Gesellschaft auf die Finger und das Maul schaut.
Besucht wurde auch der aus dem Winterschlaf erwachende Leipziger Zoo - auch da fand übrigens eine Lesung statt.
Natürlich habe ich mir auch das Grassi-Museum angesehen.
Im Museum für Angewandte Kunst gibt es Gegenstände des europäischen und außereuropäischen Kunsthandwerks; von der Antike bis zur Gegenwart zu sehen. Ein Schwerpunkt ist das Kunstgewerbe der 1920er und 1930er Jahre. Insgesamt verfügt das Museum über 90.000 Objekte.

Im Museum für Völkerkunde wird mit über 200.000 Objekten eine der größten ethnographischen Sammlung Deutschlands gezeigt. Sehr empfehlenswert!

Wenn man in Leipzig ist, darf natürlich auch ein Besuch der lutherischen Gemeine und die Teilnahme an einer Mottete in der Thomaskirche nicht fehlen. In Mottete am 18.03.16 gab es nicht nur Orgelmusik.
Der Auftritt des Capella Vocal Chores, Münster, war der reinste Ohrenschmaus.
Die Ansprache hielt die Pfarrerin, Britta Taddiken,

Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr - Buchmesse vom 23.3. bis 26.3.2017!
Neue Bücher in der Arche Bücherei
vorgestellt von Hannelore Schiffner
online gestellt am 11.01.2016
Dank einer großzügigen Spende der Borkumer Volksbank konnten wir neue Bücher beschaffen, die jetzt ausgeliehen werden können:
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Kinderbuchmesse(KIBUM)
vom 7.-15. November 2015 in Oldenburg

Infos am 29.11.2015 von Iris Harms-Sütterlin online gestellt.
Auch in diesem Jahr habe ich die Kinderbuchmesse in Oldenburg besucht, um zu sehen, was es für unsere jungen Leser an Neuerscheinungen gibt.
Eine sehr interessante Veranstaltung, mit vielen Lesungen und mit Mitmach-Aktionen für Kinder.





Schirmherr dieser Veranstaltung war Heinz Rudolf Kunze, der spontan auftrat und einige seine Quentin-Qualle-Lieder vortrug.

Trotz Dauerregen war die Veranstaltung sehr gut besucht. Wenn unsere finanziellen Möglichkeiten es zulassen, wird auch neuer Lesestoff angeschafft.
Neue Bücher in der Arche Bücherei
vorgestellt von Hannelore Schiffner und Iris Harms-Sütterlin
online gestellt am 29.11.2015
November - draußen ist es nass und kalt - es wird früh dunkel. Was gibt es da schöneres, als gemütlich mit einem Buch im Warmen zu sitzen!
Für Lesestoff ist gesorgt - wir haben neue Bücher eingekauft und die möchten wir ihnen hier vorstellen ...

Bedenke, was du tust

Elisabeth George


Elizabeth George hat uns einen neuen DI Linley Krimi beschert mit dem Titel Bedenke, was du tust (erschienen bei Goldmann, 700 Seiten) - auf den alle Fans bestimmt schon gewartet haben:

Barbara Havers hat nach ihren letzten Alleingängen keine guten Karten - Isabelle Ardrey, ihre Chefin, hat sie genau im Blick. Beim nächsten Alleingang könnte sie strafversetzt werden....
Da kommt ihr ein mysteriöser Todesfall gerade recht.
Bestsellerautorin Clare Abbot wird tot aufgefunden und Barbara Havers, die die Tote bei einer Lesung kennen gelernt hat, möchte beweisen, dass sie ein guter Detective ist.

Wieder eine spannende Geschichte mit überraschenden Wendungen - viel Lesestoff!

Der Stift und das Papier

Hanns-Josef Ortheil





Luchterhand-Fachverlag, 383 Seiten

Der Autor erhielt seit seinem achten Lebensjahr Schreib- und Sprachunterricht.
Die Eltern befürchteten, dass der Junge - nach jahrelangem Stummsein - nicht mehr richtig sprechen und schreiben lernen würde.
Diese Übungen begeisterten immer mehr - und bald war ein sehr ungewöhnlicher Autor geboren: "Das Kind, das schreibt".

Heißer Sommer

Uwe Timm


Uwe Timms Roman "Heißer Sommer", eines der wenigen literarischen Zeugnisse der Studentenrevolte 67/68, erschienen vor 40 Jahren und hat nichts von seiner Frische verloren.
Hier wird Geschichte mit all ihren Spannungen und Aufbrüchen geschildert.
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 390 Seiten.

Die Menschen, die es nicht verdienen

Hjorth & Rosenfeldt





Wunderlich, 535 Seiten


Hjorth & Rosenfeldt haben mit "Die Menschen, die es nicht verdienen" wieder einen Fall für den exzentrischen Stockholmer Kriminalpsychologen Sebastian Beckmann geschaffen, der wie immer seinen eigenen Weg um einen Mörder zu überführen.
Für Fans des schwedischen Autorenteams ein Muss!
Natürlich muss es der neue Stieg Larsson sein - der gar keiner ist. David Lagercrantz hat das Buch "Verschwörung" nach einer Idee des verstorbenen Larsson geschrieben.
Nicht alle finden das gut- bilden Sie sich selbst ein Urteil.

"Ein untadeliger Mann" von Jane Gardam ist 2003 in England erschienen und erst jetzt ins Deutsche übersetzt worden. Es wird das bewegende Leben eines Mannes des British Empire erzählt mit all seinen Brüchen.

Ian McEwan freut sich für die deutschen Leser, dass jetzt "eine Perle der englischen Gegenwartsliteratur" in einer kongenialen Übersetzung vorliegt.

Jojo Moyes hat mit "ein ganz neues Leben" die langerwartete Fortsetzung von "ein ganzes halbes Jahr" geschrieben und wird auch damit sicher auf allen Bestsellerlisten landen.

Eine tragische Geschichte um Liebe, Erinnerung, Verlust und Neubeginn ist der neue Roman von Anita Shreve "Das Echo der verlorenen Dinge".

Helen Mcdonald beschloss schon als Kind Falknerin zu werden. Als ihr Vater, der sie sehr unterstützte, starb, beschloss sie ein Habichtweibchen zu zähmen. Sie hat daraus ein einzigartiges und wunderschönes Buch gemacht.
"H wie Habicht" mit der Protagonistin Mabel - ein absolut lesenswertes Buch.

Zu guter Letzt muß noch eine altbekannte Krimiautorin auf den Bücherstapel: Val McDermid: "Der lange Atem der Vergangenheit".

Weitere neue Bücher:

Takeover - Jussi Adler Olsen (Thriller, dtv, 590 Seiten)

Silber 3 - Kerstin Gier (fantasy, FJB, 462 Seiten)

Magisterium - Holly Black und Cassandra Clare

Der Weg ins Labyrinth, 1,

Der kupferne Handschuh, 2 (fantasy, one by lübbe, 302, 332 Seiten)

Endgame 2, die Hoffnung - James Fry (Oettinger, 589 Seiten)

Erkenne die Welt - Richard David Precht - eine Geschichte der Philosophie, 1. Teil. (Sachbuch, Goldmann, 573 Seiten)
Neue Bücher in der Arche Bücherei
online gestellt am 21.05.2015 von Iris Harms-Sütterlin

Kindeswohl

Ian McEwan


Fiona Maye ist Richterin am High Court in London, Spezialgebiet Scheidungen, Sorgerecht, Fragen des Kindeswohls.
Sie ist seit 30 Jahren glücklich verheiratet - bis ihr Mann ihr einen schockierenden Vorschlag macht, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt.
Aber sie muss sich auf einen dringenden Fall konzentrieren, bei dem es um Leben und Tod eines 17 jährigen geht.

Spannend geschrieben, der Widerstreit zwischen Medizin und Religion absolut glaubhaft.

Konzert ohne Dichter

Klaus Modick


Protagonist des Romans ist Heinrich Vogeler, gefeierter Star des Jugendstils, Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede. Auf der Höhe seines Erfolges wir ihm die Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft (Juni 1905) verliehen für das Bild "das Konzert oder Sommerabend auf dem Barkenhof" das nach fünfjähriger Arbeit fertig gestellt wurde.
Vogeler wird gefeiert - er selbst ist nicht zufrieden - in seiner Ehe kriselt es, mit seiner Malerei ist er nicht zufrieden, seine Freundschaft mit Rilk , dem "Seelenverwandten" zerbricht.

Klaus Modick erzählt spannend über Vogeler, Rilke, Paula Modersohn-Becker, Clara Rilke Westhoff, das Zusammenleben in Worpswede.

Ein praller, kenntnisreicher Künstlerroman, unbedingt lesenswert!
Neues aus der Arche Bücherei
online gestellt am 14.01.2015 von Iris Harms-Sütterlin
Im Dezember konnten wir - dank Zuwendung der Volksbank und der Sparkasse - einige neue Bücher anschaffen.
Über das Geld haben wir uns sehr gefreut, denn Ende des Jahres ist das Budget doch sehr begrenzt...
An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!

Drei der neuen Bücher möchten wir ihnen hier kurz vorstellen:

Der Rosie-Effekt

Graeme Simsion


Wer schon das Rosie-Projekt gelesen hat, wird auch von diesem Buch begeistert sein - es geht nach dem Happy-End erst richtig los.
Rosie ist schwanger und natürlich will ihr Ehemann der beste Vater der Welt werden. Zu diesem Zweck führt er Forschungen auf einem Spielplatz durch. Auch für die Schwangerschaft wird ein minutiöser Zeitplan entwickelt....
Was diese ganzen Aktivitäten mit seiner Ehe und seiner Liebe zu Rosie machen, ist wieder sehr unterhaltsam zu lesen.

Der Jesus-Deal

Andreas Eschbach

Dieses Buch knüpft natürlich an den Thriller "Das Jesus-Video" an.
Haben Agenten des Vatikan das originale Jesus-Video gestohlen? John Kaun hat damals diese Aufzeichnungen aus biblischer Zeit gejagt, die jeden verändern, der sie zu Gesicht bekommt.
Auch er hat seinem früheren Job abgeschworen, bis er eines Tages mit der Vergangenheit konfrontiert wird....
Eigentlich sollte man das " Jesus-Video" noch einmal lesen und dann den "Jesus-Deal", das erhöht die Spannung und man hat das Vergnügen, lange lesen zu können, denn der neue Eschbach hat wieder über 700 Seiten!

Der Sohn

Jo Nesbø

Ein drogenabhängiger junger Mann, Sonny Lofthus, sitzt im modernen Hochsicherheitsgefängnis Staten in Oslo seine Strafe ab. Als sein Vater, der ebenfalls Polizist war, sich erschoss und in seinem Abschiedsbrief gestand, korrupt zu sein, geriet Sonny auf die schiefe Bahn. Viele Jahre später erfährt er, dass alles ganz anders war - er bricht aus und beginnt einen Rachefeldzug.
Die Geschichte ist so spannend, dass es mir kaum gelungen ist, das Buch aus der Hand zu legen!
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